Still-Leben A40 im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010
Bottroper Malteser nicht nur im Sanitätseinsatz dabei
Im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 stand der Verkehr am 18. Juli auf der A40 für 6 Stunden still und verwandelte sich so in ein Still-Leben der besonderen Art. 20.000 Tische auf 60 Kilometern Autobahn in Richtung Duisburg bildeten die längste Tafel der Welt.
In der Gegenrichtung von Duisburg nach Dortmund durfte die A40 mit allem befahren werden, was keinen Motor hatte. Über 3 Millionen Besucher nutzten diese einmalige Gelegenheit des Festes der Kulturen, Generationen und Nationen.
Mit zwei Unfallhilfestellen und einem KTW waren die Bottroper Malteser, gemeinsam mit weiteren Kollegen anderer Maltesergliederungen, auf der A40 im Einsatz und für die sanitätsdienstliche Versorgung der Besucher in ihren Abschnittsbereichen verantwortlich. "Von Insektenstichen über Schürfwunden bis hin zu Knochenbrüchen erstreckte sich die vielfältige Verletzungsbandbreite über den gesamten Einsatzzeitraum", so Carsten Pietroscewsky, Einsatzleiter der Bottroper Malteser. "Für eine so große Menschenmenge jedoch ein erfreulich niedriges Behandlungsaufkommen. Der Großeinsatz auf der A40 war für uns auch Generalprobe für die in wenigen Tagen in Duisburg stattfindende Love-Parade, bei der wir ebenfalls wieder im Einsatz sind", so Pietroscewky weiter.
Die Bottroper waren jedoch nicht nur im Sanitätsdienst auf der A40 unterwegs. Auf Kilometer 57,8 Block 40, Tisch Nr. 23 war unsere Malteser Jugend vertreten und stellte sich und ihre Arbeit vor. Luftballons und Pflastermäppchen waren heiß begehrte Objekte und dementsprechend der Tisch der Jugendgruppe stark umkämpft und von den Besuchern belagert.



